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Die Lawinensituation ist für Aktivitäten außerhalb des gesicherten Pistenbereichs kritisch

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 An steilen Schattenhängen ist große Vorsicht und Zurückhaltung geboten. Neuschnee und frische sowie ältere Triebschneeansammlungen sind instabil. Die Gefahrenstellen sind schwierig zu erkennen. Zahlreiche Beobachtungen aus dem Gelände bestätigen die instabile Schneedecke. Nach den Schneefällen vom Wochenende brachte von Dienstag Abend, 27. Januar, bis Donnerstag Nachmittag, 29. Januar, erneut ein Italientief 10 bis 30 cm Neuschnee. Am Mittwoch, den 28. Januar, wehte der Wind zunächst noch stark bis stürmisch aus südlichen Richtungen, bevor er ab Mittwoch Mitternacht abschwächte ( schwach bis mäßig ) und auf Nord drehte. Niederschlagssummen der letzten 48 Stunden in mm, gemessen an den Wetterstationen im Tal. Die größten Niederschlagsmenge traten in den typischen Südstaulagen auf, die geringsten Niederschläge hingegen im oberen Vinschgau und im hinteren Ahrntal. Die Beobachter in Pfelders und auf dem Gitschberg meldeten in den letzten 48 Stunden 28 cm Neuschnee. Die w...

Gebietsweise mäßige Lawinengefahr und wenig Schnee

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 Die Bedingungen für Skitouren sind aufgrund der dürftigen Schneelage weiterhin ungünstig. Im Talboden liegt kein oder nur sehr wenig Schnee, in den Gebieten am Alpenhauptkamm mit etwas mehr Schnee in der Höhe ist die Schneedecke oft instabil und muss vorsichtig bewertet werden. In diesen Gebieten unterstreichen Setzungsgeräusche (Whumm - Geräusche), Risse in der Schneedecke, Schneedeckenstabilitätstests sowie meist kleine rückgemeldete Lawinen den schlechten Schneedeckenaufbau. In mittleren Lagen liegt meist nur sehr wenig Schnee und man muss sehr vorsichtig unterwegs sein, will man die eigene Ausrüstung nicht beschädigen. Ein Bild aus den Sonnenhängen oberhalb von Melag in Langtaufers. (Foto: Lawinenwarndienst Südtirol, 20.01.2026) Oberhalb von 2500 m ca. wird die Schneelage allmählich besser. Aufgrund der geringen Schneemächtigkeit gilt es aber mit Bedacht unterwegs zu sein, da Steine teilweise nur knapp eingeschneit sind; häufige Alarmzeichen weißen auf den schlechten ...

Die Triebschneeansammlungen müssen vorsichtig beurteilt werden

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 Ab heute Nachmittag, Donnerstag 8. Jänner, bringt eine Störung aus Nordwest am Alpenhauptkamm und in der Ortlergruppe etwas Neuschnee . Mehr als 5 bis 15 cm , lokal etwas mehr, sind jedoch nicht zu erwarten, der Wind weht dabei teilweise stark bis stürmisch . Prognostizierte 48 h Neuschneesumme für Donnerstag 8. und Freitag 9. Jänner 2025. (Quelle: Geosphere Austria). In den vom Neuschnee betroffenen Gebieten bilden sich an allen Expositionen störungsanfällige, aber meist kleine Triebschneeansammlungen, dies v.a. in der Nähe von Kämmen, in Rinnen und Mulden und hinter Geländekanten. Der Triebschnee wird in Schattenhängen oberhalb von ca. 2200 m auf einer Altschneeoberfläche aus kantigen Kristallen abgelagert, während er in Südhängen oberhalb von etwa 2400 m, dort wo überhaupt Schnee liegt, auf einer Schmelzharschkruste zum liegen kommt. Mögliche Lawinen sind meist eher klein, können vereinzelt jedoch mittlere Größe erreichen. Außerdem gilt es besonders die Absturz...

Achtung vor den frischen Triebschneeansammlungen -- Lawinenunfall Hartdegen Weg - Rein in Taufers, 29.12.2025

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 Seit dem letzten Blogeintrag hat sich die Schneesituation eigentlich kaum verändert. Skitouren kann man im Großteil des Landes aufgrund des Schneemangels eigentlich kaum unternehmen: Die Schneedecke ist oft nicht zusammenhängend und man muss wegen der Verletzungsgefahr durch nicht sichtbare, eingeschneite Steine sehr vorsichtig unterwegs sein. Die Schneedecke ist oft kantig aufgebaut, weiters findet man teilweise auch eine oberflächennahe Schmelzharschkruste. Mögliche Lawinen sind meist nur klein , es gilt jedoch die Absturzgefahr durch Lawinen zu bedenken. Deshalb können auch kleine Lawinen fatale Folgen haben, wie der gestrige Unfall in Rein in Taufers gezeigt hat. Aktuell ist die Lawinengefahr mäßig, dies aufgrund des Triebschneeproblems , das durch den momentan starken Wind in den Vordergrund gerückt ist. In Schattenhängen in hohen Lagen und im Hochgebirge lagert der frische Triebschnee auf weichen Schichten und ist damit störungsanfällig, dies speziell in Kammnähe s...

Wenig Schnee und geringe Lawinengefahr

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 Ein Hoch hat in den letzten Tagen für mildes und trockenes Klima gesorgt: Die Lawinengefahr ist gering, Skitouren sind kaum möglich. Die Bedingungen für Skitouren sind zur Zeit aufgrund der geringen Schneemengen ungünstig . Die milden Temperaturen, die auf das anhaltende Hoch zurückzuführen sind, haben zu einer fast vollständigen Ausaperung der Schneedecke bis ins Hochgebirge geführt: Die Schneedecke ist vielerorts nicht geschlossen und es muss auf die Verletzungsgefahr durch aus der Schneedecke hervorragende Felsen geachtet werden. Die Lawinengefahr ist gering: Die frischen, meist kleinen Triebschneeansammlungen sind teilweise störanfällig und liegen am Alpenhauptkamm und in der Ortlergruppe auf weichen Schichten. Lawinen können in diesen Gebieten besonders an extrem steilen Schattenhängen in der Höhe im schwachen Altschnee abgehen, bleiben jedoch meist klein. Nichtsdestotrotz ist die derzeitige Situation nicht zu unterschätzen, da in jenem alpinen Gelände, wo Lawinen ...